Martins-Legende: Die Gänse
Der Kalender zeigt das Jahr 371. In der französischen Stadt Tours muss das Amt des Bischofs neu besetzt werden. Es ist die Aufgabe der Bewohner, einen geeigneten Nachfolger zu wählen. Alle sind sich einig: Martin soll ihr neuer Bischof werden, er ist bekannt für seine guten Taten. Einst war er Soldat des Kaisers, jetzt lebt er als Einsiedler außerhalb der Stadtmauern. Viele Menschen kommen zu Martin, um ihn um Rat zu fragen. Er hilft ihnen gerne weiter, uns so gesellten sich nach und nach weitere junge Männer zu ihm, die leben wollten wie er. So gründete Martin das erste Mönchskloster Frankreichs.
Martin liebt das Leben in Einsamkeit und Armut, weil er so Gott ganz nahe sein kann. Über den Vorschlag, zum Bischof gewählt zu werden, ist er gar nicht erfreut. Er bleibt einfach in seiner Mönchszelle. Nur durch eine List gelingt es den Bürgern von Tours, Martin in die Stadt zu locken: Man erzählt ihm, dass eine Frau schwer erkrankt sei und bittet ihn inständig um Hilfe. Sogleich macht sich Martin auf den Weg in die Stadt, begleitet von zahlreichen Bürgern. Als er schließlich die vielen Menschen erblickt und die List durchschaut, läuft er davon und versteckt sich in einem Stall. Doch welch ein Schrecken durchfährt ihn, als er merkt, dass er sich einen Gänsestall als Versteck ausgesucht hat!
Die Vögel sind erbost über den Eindringling und fangen fürchterlich an zu schnattern und mit den Flügeln zu schlagen. Eine „tierisch laute“ Alarmanlage! So werden die Bewohner von Tours auf Martins Versteck aufmerksam. Sie finden den Einsiedler – und machen ihn kurzerhand zum Bischof.
Jedes Jahr an oder um St.-Martin (11. November) verteilt der Kindergarten, in dem auch die „fanta“stischen Kinder waren, Martinsgänse und die oben geschriebene Martins-Legende an die Nachbarn:
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Kommentar des jüngsten FantaKindes zum Thema: „… Weihnachten sind Gänse aber noch bekannter!“ ![]()

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… deshalb war die ganze FantaFamilie dann auch noch Samstag und Sonntag (verkaufsoffene Sonntage haben durchaus ihre Vorteile
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hat mir heute ein Lächeln ins Gesicht gezaubert … und die „Gutserle“
den „fanta“stischen Kindern! Danke schön

